Am Samstag, den 10. Juli durfte 1. Vorstand Thomas Kelnhofer ca. 35 Vereinsmitglieder im ersten Vereinsabend dieses Jahr begrüßen. Seit der Jahreshauptversammlung letztes Jahr, gab es keine Zusammenkunft mehr im Verein.

v.l. Carina Kelnhofer, Kerstin Nöhmeier, Catharina Bauer, Thomas Kelnhofer

Thomas Kelnhofer durfte drei neue Mitglieder im Verein begrüßen. Kerstin Nöhmeier, Carina Kelnhofer und Catharina Bauer. Carina und Catharina sind bereits seit vielen Jahren in der Kinder- und Jugendgruppe aktiv.

Aber auch Geburtstagsehrungen standen an. So konnte Thomas Anna Zallinger, Rosa Götz und Elfriede Bespflug zum 80. Geburtstag gratulieren und Josephine Wagenhuber zum 70. Geburtstag.

Festleiter Robert Strohmeier brachte die Vereinsmitglieder auf den neues Stand bezüglich des 100-jährigen Jubiläums am 1. August.

v.l.vorne: Josephine Wagenhuber, Anna Zallinger, Rosa Götz hinten: Bettina Grashuber, Elfriede Bespflug, Thomas Kelnhofer

Wir treffen uns am Sonntag, den 04.07.2021 um 8.00 Uhr in der Mitte vom Stadtplatz für ein Gruppenfoto für die Festschrift.

Wir möchten alle drauf haben: Dirndl und Buam in Festtracht, Dirndl im Vereinsdirndl, Kinder und Goaßlschnoizer.

Statt im großen Stil, will der Trachtenverein Edelweiß im Rahmen der Neuöttinger Sommerfrische sein 100-jähriges feiern
Mit einer Maiandacht begann das Jubiläumsjahr des Trachtenvereins Edelweiß. In Coronakonformen Abständen nahm dabei die Vorstandschaft im Presbyterium Platz. (Foto: Asenkerschbaumer)

100 Jahre Trachtenverein Edelweiß hieß es am 10. Februar: 1921 wurde der Gebirgs- und
Volkstrachten-Erhaltungsverein im Nebenzimmer des „Müllerbräu“ gegründet. Eigentlich
hätte dies heuer kräftig gefeiert werden sollen. Ein langes Wochenende mit Konzert am
Freitag, Jubiläumsheimatabend am Samstag und Festsonntag mit Messe und Festzug, hätte es
werden sollen. Doch Corona machte einen Strich durch die Planung der Trachtler, die sich am
Freitagabend nach langer Zeit bei einer Maiandacht wieder einmal treffen konnten.
Stadtpfarrer Heribert Schauer sah in der Maiandacht einen guten Einstieg ins Jubiläumsjahr.
Da sich Einschränkungen durch das ganze Jahr zögen, sei es etwas Besonderes sich in dem
großen Gotteshaus treffen zu dürfen. Dabei begrüßte er neben Bürgermeister Peter
Haugeneder und einigen Stadträten, die in Tracht gewandeten Mitglieder des Trachtenvereins
und dessen Ehrenmitglieder. In Anlehnung an Traditionen, die auch der Trachtenverein
verkörpert, sprach er von einer in Bayern dazugehörenden Marienverehrung, wie viele
Wallfahrtsorte, Kapellen, Marterl und die mittig in München auf dem Marienplatz stehende
Mariensäule beweisen und erklärte, dass der 1. Mai nicht nur Tag der Arbeit sei, sondern auch
als Fest „Maria Patrona Bavariae“ (Maria Schutzfrau Bayerns) gefeiert wird. Pfarrer Schauer
war sich sicher, dass, wie das bayerische Brauchtum auch, das Christentum bei allen Anwesenden in Fleisch und Blut übergegangen sei. Trachtenvereinsvorstand Thomas
Kelnhofer verlas Fürbitten, die alle Vereine und besonders den Trachtenverein einbezogen.
Musikalisch begleitet wurde die Andacht durch eine kleine Besetzung der Holzkastlmusi, mit
Karin Gumpinger an Harfe und Akkordeon sowie Monika Selmaier am Hackbrett und
Dominik Gumpinger am Kontrabass. Ihre perfekt ausgewählten Stücke ließen die
Kirchenbesucher vergessen, dass nicht gesungen werden durfte und entführten mit ihrer
Schlussmelodie „s’Bacherl“ mitten hinein in die bayerische Natur.
Was vereinsintern, das heißt im Festausschuss (Festleiter und 1. Vorplattler Robert
Strohmeier, 1. Vorsitzender Thomas Kelnhofer, 2. Vorsitzende Bettina Grashuber, 1. Kassier
Thomas Strohmeier, Schriftführerin Claudia Kelnhofer, 1. Jugendleiter Markus
Demmelhuber, Trachtenwartin Annemarie Schaumeier sowie die Vereinsmitglieder Christian
Nöhmeier und Dominik Asenkerschbaumer) besprochen wurde, machte Festleiter Robert
Strohmeier am Ende der Maiandacht öffentlich. Er schilderte, wie der Festausschuss bereits
vor zwei Jahren zu planen begonnen hat und auch noch 2020 guten Mutes war, das große Fest
feiern zu können. Doch jetzt sehe sich der Verein nicht mehr in der Lage, das Fest in der
ursprünglichen Form durchzuziehen. „Man kann nicht voraussehen wie es Ende Juli aussehen
wird, deshalb haben wir uns zur Absage entschlossen“, so Strohmeier. Einen kleinen
Lichtblick werde es aber geben. Der Festsonntag am 1. August wird im Rahmen der
Neuöttinger „Sommerfrische“ gefeiert. Die Verantwortlichen von WINN haben den Tag für
die Trachtler reserviert. Wie genau der Tag aussehen wird, steht noch nicht fest. Je nach
Coronalage wird kurzfristig entschieden, ob es nur ein internes Vereinsfest wird, ob im
kleinen Kreis oder mit mehreren Menschen und Auftritten gefeiert werden kann. Auf alle
Fälle wird es einen Festgottesdienst geben.
Trachtenvereinsvorstand Thomas Kelnhofer bekräftigte die Absage mit der Erklärung, dass
viele Verschiebungen vom Gau ins Jahr 2022 fallen. „Man könnte dann praktisch von Mai bis
in den Herbst jedes Wochenende auf ein Trachtenfest gehen. Dazu kommen noch unzählige
andere Feste. Das ist einfach zu viel“, meinte Kelnhofer. Allerdings wies er darauf hin, dass
es sich der Trachtenverein nicht nehmen ließ, Bürgermeister Peter Haugeneder die
Schirmherrschaft anzutragen. Dazu hatte der Verein extra einen Trachtenschirm herstellen
lassen, mit dessen Übergabe Kelnhofer am Montag Peter Haugeneder um die
Schirmherrschaft bat. Dieser betonte, es sei ihm eine Ehre und Freude.

1. Vorstand Thomas Kelnhofer und 1. Bürgermeister und Schirmherr Peter Haugeneder (Foto: Kelnhofer)

Bericht: PNP, 24.05.2021

Am 10. Februar 1921 wurde der Verein gegründet – Festprogramm für Ende Juli steht

Neuötting. Fast auf den Tag genau 100 Jahre ist es her, dass der Trachtenverein Edelweiß im Nebenzimmer der Brauerei Müller gegründet wurde, wie sich aus dem Protokoll von vor 100 Jahren ergibt: „Um die alten Trachten und Sitten unserer lieben, bayerischen Heimat aufrecht zu erhalten, schlossen sich nachstehende Buam und Dirndl zusammen, um einen Gebirgs- und Volkstrachten-Erhaltungsverein zu gründen“, wird im Protokoll festgehalten.

Die Neuöttinger beim Gaufest 1949 in Oberaudorf. (Fotos: Archiv Trachtenverein)


Weiter heißt es dort: „Am 10.02.21 hatte der Verein im Nebenzimmer der Brauerei Müller seinen ersten Vereinsabend, an dem der Verein auch zugleich den Namen ,Frisch auf‘ erhielt. Die Namen der Gründungsmitglieder sind: Simon Hahn, Josef Zierhut, Karl Zierhut, Georg Forster, Gottfried Esterbauer, Georg Schinkinger, Johann Blüml, Agnes Brandner und Julie Hahn.
Aus vorstehenden Mitgliedern wurden folgende in die Vorstandschaft gewählt: Vorstand Simon Hahn, Kassier Karl Zierhut, Schriftführer Georg Schinkinger, Erster Vorplattler Josef Zierhut, zweiter Vorplattler Georg Forster.

Die Neuöttinger bei einer Fahnenweihe 1948 in Eggenfelden. Konrad Stadlbauer (vorn, 2. von links) hatte seinen Trachtlern die alten Vereinsfotos zur Verfügung gestellt.


Der Verein beschloss, jeden Donnerstag seinen Vereinsabend abzuhalten. Nachdem Vorstand Hahn die kleine Schar aufmunterte und ersuchte, recht fest zusammenzuhalten und neue Mitglieder anzuwerben, wurde die Gründungsversammlung geschlossen“, endet das Protokoll der ersten Versammlung.
Heute hat der Verein 392 Mitglieder und bereitet seit einiger Zeit – trotz Corona und ganz nach dem Motto „Laptop und Lederhose“ viel online – das Jubiläum vor. Es soll vom 30. Juli bis 1. August im Festzelt am Volksfestplatz gefeiert werden. Im Frühjahr hatte Festleiter Robert Strohmeier seine Festausschussmitglieder zur ersten Vorbereitungssitzung „online“ eingeladen.
Das Programm steht schon fest: Am Freitag, 30. Juli gibt es ein Live-Konzert mit den Bands „Fenzl“ und „Sex à la Bamba“. Hier läuft der Kartenvorverakuf bereits über Inn-Salzach-Ticket und die ersten Karten für diesen Abend sind auch schon verkauft, teilt 2. Vorsitzende Bettina Grashuber mit.


„Natürlich ist es aber im Moment schwierig, alles ganz genau zu planen, weil die Coronalage bis dahin nicht absehbar ist.“ Man sei aber optimistisch und hoffe weiterhin, „ein schönes Fest feiern zu können“, so Grashuber.
Dazu gehört auch der für Samstag, 31. Juli, geplante Jubiläumsheimatabend und als Höhepunkt der Festsonntag mit Messe und Festzug sowie der Kapelle „Kaiserschmarrn“. Und gewissermaßen zum Ausruhen nach den Festtagen freuen sich die Trachtler auf den für 15. August geplanten „Neiädinga Trachtenmarkt“.
Natürlich wird es zum Stöbern in der Geschichte auch eine Festschrift mit einem Rückblick über 100 Jahre Trachtenverein geben. Sie wird derzeit von Thomas Kelnhofer und Christian Nöhmeier erstellt. Dafür ist auch noch ein neues Vereinsfoto geplant. In Planung ist derzeit auch die Werbung anhand von Plakaten, so Grashuber.
Fleißig am Nähen ist aktuell Trachtenwartin Annemarie Schaumeier: Sie ist mit der Organisation der neuen Trachten beschäftigt, zwei Dirndl aus der Jugendgruppe erhalten nämlich eine neue Festtracht – denn mit dem 16. Geburtstag zählt man zu den Aktiven Trachtlern.

Trachtenwartin Annemarie Schaumeier beim Reihen eines Trachtenrocks – das ist Stich für Stich Handarbeit (Foto Schaumeier)


Was derzeit noch warten muss, das sind die Proben in allen Bereichen, bedauern die Trachtler.
Zum Festausschuss gehören: Festleiter und 1. Vorplattler Robert Strohmeier, 1. Vorsitzender Thomas Kelnhofer, 2. Vorsitzende Bettina Grashuber, 1. Kassier Thomas Strohmeier, Schriftführerin Claudia Kelnhofer, 1. Jugendleiter Markus Demmelhuber, Trachtenwartin Annemarie Schaumeier, sowie die Vereinsmitglieder Christian Nöhmeier und Dominik Asenkerschbaumer.  − ina/red

Bericht: ANA: 12.02.2021

Wir wünschen allen Mitgliedern ein Frohes Weihnachtsfest und a gsund´s Neus Jahr!

Der Inngau hat über die sozialen Medien zu einer Sternenaktion aufgerufen. So wurden die Vereine dazu aufgefordert gebastelte Sterne an den Inngau zu senden, die dann zur Weihnachtszeit an Senioren in Pflegeheimen usw. verteilt werden.

In unserem Verein hat 2. Jugendleiter Carina Demmelhuber die Organisation übernommen. Sie dazu Videoanleitungen erstellt und in die jeweiligen WhatsApp-Gruppen der Jugend- und Kindergruppe gestellt. Viele Kinder haben sich an der Aktion beteiligt, so dass ein ganzes Paket mit vielen unterschiedlichen Sternen, diese Woche an den Inngau geschickt werden konnte.

Am Sonntag, den 6. Dezember hätte eigentlich die Nikolausfeier der Trachtenjugend im Vereinslokal Pallauf stattgefunden. Coronabedingt musste die Feier leider kurzfristig abgesagt werden.

Auch eine Karte fand sich in jedem Nikolaussackerl mit folgenden Worten:

Griasd God liabe Kinder vom Verein,
dass i des Jo ned kemma konn, des find i a ned fein.
Mid Worten werd i aba trotzdem ned sparn,
es soi ja a jeda wissen, wia brav de Kinder des Jo warn.
Zwar gibt´s von eich Kinder des Jo ned vui zu berichten,
es warn ja kaum Auftritte oda sunst irgendweiche Gschichten.
Es hod ja ned amoi a Gaufest oda Preisplattln gem,
desweng war des Jo a kurz im sonstigen Vereinslebn.
Am Faschingsumzug warts no mid dabei,
ois Schneemänner bei da Faschingsnarretei.
Am 1. Mai is dann koa groaßa Maibaum aufgstellt worn,
dafür ganz vui kloana Bam bei de Trachtler dahoam.
Zum Üben für dahoam hom de Buam Videos kriagt des Jahr,
dass do ned jeda brav midmacht war vo Anfang an klar.
Gebastelt worn is a weder Ostern no im Advent,
außerdem hod a in Reischach des Jo koa Lagerfeier brennt.
Buam und Dirndl warn in de Proben getrennt,
trotzdem san ganz vui fleißig zum Probenraum grennt.
Es hom a ned so vui Proben stattfinden kinna,
doch fleißig mitgmacht worn is imma.
Ob Drahn, Plattln oda Volkstanzerei,
wenns ganga is, dann warts imma mit Freid dabei.
Ja, an Haufa Sacha foin aus wega dera Pandemie,
aba oans muass eich klar sei: eia Nikolaus vergisst eich nie.
Leida konn i ned olle seiba bsuacha hier,
desweng habts jetzt dahoam eia Nikolausfeier.
Natürlich hob i für eich Vereinkinda a a Sackerl,
zum Abhoin draußen brachds wahrscheinlich a Jackerl.
Es is des Jo vielleicht a ned des gleiche drina wia sunst,
denn eich zu überraschn is mei gräßte Kunst.
A Freid werds damit hoffentlich hom,
und mi, an Nikolaus, für meine Ideen lobn.
I bin scho wieda unterwegs, i hob des Jo ned so vui Zeit,
denn i muass ja zu olle kemma, do ist da Weg weit.
I muass nach Neiäding, Winhöring und Geratskircha,
do is ma no a guads Stickal Weg sicha.
No a scheenen Advent und a staade Zeit,
des wünsch i eich und eire Familien heid.
Bleibts brav, denn oans is gwiss,
mein nächster Bsuach is schnella do ois eich Recht is.
Pfia God und kemmts guad mitnanad aus,
dann bin i zufrieden.
Euer Nikolaus

Jahreshauptversammlung der Trachtler – Reges Vereinsleben trotz Corona-Einschränkungen

Neuötting. Ausgebremst von Covid-19 wurde auch der Trachtenverein Edelweiß Neuötting. Dennoch kam einiges zustande, wie in der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Stadtsaal deutlich wurde – intern, aber auch mit anderen Vereinen.
Froh über die Möglichkeit, Jahreshauptversammlungen im Stadtsaal abzuhalten und somit das Vereinsleben, das neben der Jugend von treuen Mitgliedern lebt, am Laufen zu halten, zeigte sich Bürgermeister Peter Haugeneder. Ihn beeindruckte, dass in dieser Zeit bei den Trachtlern viel im Hintergrund lief.
„Bei uns ist immer etwas los“, bekräftigte Vorsitzender Thomas Kelnhofer. Doch auch er wusste zu berichten, dass Corona nicht vor den Trachtlern Halt mache. Laptop und Lederhose seien deshalb gefragt – so konnte man untereinander durch soziale Netzwerke gut verbunden bleiben.
Die Finanzlage legte Kassier Thomas Strohmeier dar. 101 Buchungen hatte er im letzten Vereinsjahr zu tätigen – und dies mit Bravour, wie die Revisoren Herbert Holzner und Reserl Wimmer bestätigten, woraufhin die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Auch oder besonders wegen des Wegfalls des Weinzeltes 2020 auf der Dult wurde ein Defizit von über 2500 Euro eingefahren. Die Planungen für das Jubiläum des 100-jährigen Bestehens 2021 sind trotzdem gut möglich (wir berichteten). Strohmeier informierte weiter, dass sich der Verein, um die Finanzlage aufzubessern, für die Adventstombola von WINN beworben und den Zuschlag erhalten habe.
„Das Vereinsjahr 2019/2020 wird in die Geschichtsbücher eingehen, denn ich kann überwiegend von Terminen berichten, die nicht stattfanden“, so Schriftführerin Claudia Kelnhofer. Das Vereinsjahr begann allerdings ganz normal mit der Jahreshauptversammlung im Oktober 2019 im Vereinslokal Pallauf, dem Jubiläumsheimatabend der „Reischachtaler“ Reischach anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens, einigen Vereinsabenden, der Weihnachtsversteigerung und der Weihnachtsfeier, den Weihnachtsaufführungen der Bunten Bühne und dem Gebietsvereinsabend. Eine Abordnung besuchte den Stadtball, kam der Faschingsprinz doch diesmal mit 1. Jugendleiter Markus Demmelhuber aus den Reihen des Vereins. Und schließlich gab es eine Beteiligung beim Gaudiwurm mit einer Fußgruppe unter dem Motto „Was ist los mit Frau Holle“. Dabei sorgten die „Vereins-Mädels“ für guten Umsatz am Getränkestand.
Ab Mitte März bis Ende Juni war Zwangspause, der viele Termine zum Opfer fielen. Erst am 21. Juni ging es mit Versammlungen und Vereinsabenden unter besonderen Auflagen weiter. Nachdem der neue Maibaum dieses Jahr nicht aufgestellt werden konnte, wurde der alte Baum am 28. Juli mit Hilfe der Feuerwehr und dem Kranverleih Saller umgelegt. Dem Verein gehören derzeit 393 Mitglieder, ohne Kinder und Jugendliche an.
Vorplattler Robert Strohmeier begann seinen Bericht mit den zur Tradition gewordenen Auftritten beim Kirta des XXXLutz im Oktober 2019. Über Weihnachten und Fasching ist es immer etwas ruhiger, es wird nicht regelmäßig geprobt, „wir machen Urlaub“. Dann hat Corona die Aktivitäten unmöglich gemacht. Erst im Juni wäre es theoretisch möglich gewesen, Proben abzuhalten, allerdings nur Buam, nur Dirndl oder mit einem festen Tanzpartner; dies war nicht umsetzbar. Das Hygienekonzept für Goaßlschnalzerproben war leichter umzusetzen, so erfolgte das erste Schnalzen seit Oktober 2019 am 16. Juli. Seit September gibt es neue Richtlinien, unter deren Vorgaben wieder vernünftige Probenarbeit möglich ist und somit am 22. Oktober damit begonnen werden kann, sollten die Infektionszahlen im Landkreis Altötting auf niedrigem Niveau bleiben. „Ich möchte auf keinen Fall ein unnötiges Risiko eingehen“, so Strohmeier.
Seit der letzten Jahreshauptversammlung fanden 31 Proben statt, davon neun Jugend- und 22 Kinderproben. Derzeit besteht die Kinder- und Jugendgruppe aus 18 Kindern und Jugendlichen (allerdings nur 16 Tänzern), davon elf Dirndl und sieben Buam, erklärte 1. Jugendleiter Markus Demmelhuber, der auch die Ergebnisse des Gebietspreisplattlns vom Oktober 2019 in Hebertsfelden und des Gaujugendpreisplattelns im November in der Wendelsteinhalle in Brannenburg bekannt gab. Des Weiteren gab es den Trachtentausch der Dirndl und der Buam, Auftritte beim Ehejubilarstag der Pfarrei, beim Gaujugendtanz in Nußdorf und eine Einladung zum Gebietsvereinsabend in Wittibreut. Es wurde gebastelt im Advent und auch als Ersatz für das Zeltlager, der Hl. Nikolaus besuchte die Jugend, und es wurde kräftig Fasching gefeiert. Da das Maibaumaufstellen dem Virus zum Opfer fiel, wurden auf Vorschlag von 2. Jugendleiterin Carina Demmelhuber viele eigene Maibäume bei den Familien der Kinder und Jugendlichen, aber auch bei einigen Vereinsmitgliedern in deren Gärten aufgestellt.
Nachdem weder Wünsche noch Anträge im Raum standen, verblieben 2. Vorsitzender Bettina Grashuber nur die Abschiedsworte: „G’sund bleim!“ 


GEEHRT WURDEN

Zehn Jahre: Catharina Bauer, Adam Ströll und Monika Rehklau
25 Jahre: Anneliese Thalhammer, Stephan Mayer und Ernst Mayer
40 Jahre: Christa Putz, Petra Warmbrunn, Manfred Schultheiß, Robert Strohmeier, Evi Eichberger, Christian Nöhmaier und Rudolf Schultheiß
50 Jahre: Manfred Garlatti.

ANA: 14.10.2020, S. 22, Foto und Bericht: Frau Kähsmann

Kleine Vorschau aufs große Jubiläum Dreitägiges Fest mit viel Musik, Messe und Festzug angedacht – Fotoshooting auf dem Stadtplatz und am Inn

Neuötting. „Miteinand im Trachtengwand“ lautet das Motto des 100. Jubiläums des Gebirgs-Trachten-Erhaltungsvereins Edelweiß im kommenden Jahr. Die Planungen laufen auf Hochtouren, wenn auch die tatsächliche Durchführung des Festes coronabedingt auf wackeligen Füßen steht.
In der Jahreshauptversammlung am Samstag im Stadtsaal gab Festleiter Robert Strohmeier eine kleine Vorschau. „Bei Planungsbeginn war die Welt noch in Ordnung“, konnte er feststellen. So wurde begonnen, ein großes Fest zu planen, wie „man es sich eben leisten kann“. Einige Gruppen stehen bereits unter Vertrag und die Vorbereitungen gehen weiter. „Schau mer mal, wie’s wirklich wird“, so Strohmeier. „Wenn das Fest abgesagt werden muss, sind wir nicht die einzigen, die es erwischt hat.“ Angedacht ist ein dreitägiges Fest vom 30. Juli bis 1. August im Festzelt auf dem Volksfestplatz.
Am Freitagabend gibt es ein Konzert mit bairischem Punk-Rock der niederbayerischen Band „Sex á la Bamba“, deren stärkster Coup bis jetzt ihr Einsatz als Vorband von Uriah Heep war. Mit der energiegeladenen Single „Dea ma wos ma woin“ startete der aus Neuötting stammende und Ex-Django-3000-Kontrabassist Michael Unfried Fenzl 2017 sein Soloprojekt – „Fenzl“ wird Hauptact des Abends sein. Nicht unbedingt gängige Musik für Trachtenvereine, meinte Robert Strohmeier, doch der Verein wolle nicht „altbacken oder eig’naht“ daherkommen, sondern eben ein Fest für alle gestalten. Traditionell wird der Samstag mit dem Heimatabend, bei dem die Akteure des Vereins zeigen, was sie können und bei dem mit Patenvereinen und der Musik der Wittibreuter Musikanten schön und gemütlich gefeiert wird. Der Festsonntag beinhaltet ein Weißwurstessen, einen Kirchenzug, eine Messe, einen Festzug über den Stadtplatz zum Festzelt und Musik der Kapelle „Kaiserschmarrn“.
Auch die Werbung ist in vollem Gange. Unter anderem gestaltete Günther Wiedl aus geflammten Spanplatten eine große 100. Diese sollte bereits heuer bei allen Auftritten dabei sein und auf das Jubiläum aufmerksam machen – daraus wurde ja leider nichts. Für Plakate, Handzettel usw. wurden Fotos auf dem Stadtplatz und am Inn gemacht, um gleichzeitig die Schönheit der Stadt und der Umgebung zu untermauern. „Es steckt viel Arbeit in der Vorbereitung und Helfer sind nötig,“ bat Robert Strohmeier abschießend um Unterstützung bei den 68 Zuhörern im Stadtsaal

ANA: 13.10.2020, S. 22

Die Vorstandschaft bittet um verbindliche Anmeldung, wegen Corona-bedingter Sitzplatzeinteilung unter 08671/73938 oder 0175/1620002.

  • 1. August 2021 – Festsonntag 100 Jahre Trachtenverein Neuötting
    N/A
  • 18. September 2021 – Vereinsabend
    20:00
  • 16. Oktober 2021 – Messe für verstorbene Mitglieder
    19:00
  • 16. Oktober 2021 – Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
    20:00
  • 6. November 2021 – Vereinsabend
    20:00