Bettina G.

Der Inngau hat über die sozialen Medien zu einer Sternenaktion aufgerufen. So wurden die Vereine dazu aufgefordert gebastelte Sterne an den Inngau zu senden, die dann zur Weihnachtszeit an Senioren in Pflegeheimen usw. verteilt werden.

In unserem Verein hat 2. Jugendleiter Carina Demmelhuber die Organisation übernommen. Sie dazu Videoanleitungen erstellt und in die jeweiligen WhatsApp-Gruppen der Jugend- und Kindergruppe gestellt. Viele Kinder haben sich an der Aktion beteiligt, so dass ein ganzes Paket mit vielen unterschiedlichen Sternen, diese Woche an den Inngau geschickt werden konnte.

Am Sonntag, den 6. Dezember hätte eigentlich die Nikolausfeier der Trachtenjugend im Vereinslokal Pallauf stattgefunden. Coronabedingt musste die Feier leider kurzfristig abgesagt werden.

Aber die Jugendleiter Carina und Markus Demmelhuber haben sich für die Mitglieder der Kinder- und Jugendgruppe trotzdem etwas einfallen lassen. So erhielten alle Kinder ihr Nikolaussackerl, vom Heiligen Nikolaus vor die Haustür geliefert. Eine große Überraschung war dieses Jahr, dass die Kinder Vereins-T-Shirts bekommen haben.

Auch eine Karte fand sich in jedem Nikolaussackerl mit folgenden Worten:

Griasd God liabe Kinder vom Verein,
dass i des Jo ned kemma konn, des find i a ned fein.
Mid Worten werd i aba trotzdem ned sparn,
es soi ja a jeda wissen, wia brav de Kinder des Jo warn.
Zwar gibt´s von eich Kinder des Jo ned vui zu berichten,
es warn ja kaum Auftritte oda sunst irgendweiche Gschichten.
Es hod ja ned amoi a Gaufest oda Preisplattln gem,
desweng war des Jo a kurz im sonstigen Vereinslebn.
Am Faschingsumzug warts no mid dabei,
ois Schneemänner bei da Faschingsnarretei.
Am 1. Mai is dann koa groaßa Maibaum aufgstellt worn,
dafür ganz vui kloana Bam bei de Trachtler dahoam.
Zum Üben für dahoam hom de Buam Videos kriagt des Jahr,
dass do ned jeda brav midmacht war vo Anfang an klar.
Gebastelt worn is a weder Ostern no im Advent,
außerdem hod a in Reischach des Jo koa Lagerfeier brennt.
Buam und Dirndl warn in de Proben getrennt,
trotzdem san ganz vui fleißig zum Probenraum grennt.
Es hom a ned so vui Proben stattfinden kinna,
doch fleißig mitgmacht worn is imma.
Ob Drahn, Plattln oda Volkstanzerei,
wenns ganga is, dann warts imma mit Freid dabei.
Ja, an Haufa Sacha foin aus wega dera Pandemie,
aba oans muass eich klar sei: eia Nikolaus vergisst eich nie.
Leida konn i ned olle seiba bsuacha hier,
desweng habts jetzt dahoam eia Nikolausfeier.
Natürlich hob i für eich Vereinkinda a a Sackerl,
zum Abhoin draußen brachds wahrscheinlich a Jackerl.
Es is des Jo vielleicht a ned des gleiche drina wia sunst,
denn eich zu überraschn is mei gräßte Kunst.
A Freid werds damit hoffentlich hom,
und mi, an Nikolaus, für meine Ideen lobn.
I bin scho wieda unterwegs, i hob des Jo ned so vui Zeit,
denn i muass ja zu olle kemma, do ist da Weg weit.
I muass nach Neiäding, Winhöring und Geratskircha,
do is ma no a guads Stickal Weg sicha.
No a scheenen Advent und a staade Zeit,
des wünsch i eich und eire Familien heid.
Bleibts brav, denn oans is gwiss,
mein nächster Bsuach is schnella do ois eich Recht is.
Pfia God und kemmts guad mitnanad aus,
dann bin i zufrieden.
Euer Nikolaus

Jahreshauptversammlung der Trachtler – Reges Vereinsleben trotz Corona-Einschränkungen

Neuötting. Ausgebremst von Covid-19 wurde auch der Trachtenverein Edelweiß Neuötting. Dennoch kam einiges zustande, wie in der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Stadtsaal deutlich wurde – intern, aber auch mit anderen Vereinen.
Froh über die Möglichkeit, Jahreshauptversammlungen im Stadtsaal abzuhalten und somit das Vereinsleben, das neben der Jugend von treuen Mitgliedern lebt, am Laufen zu halten, zeigte sich Bürgermeister Peter Haugeneder. Ihn beeindruckte, dass in dieser Zeit bei den Trachtlern viel im Hintergrund lief.
„Bei uns ist immer etwas los“, bekräftigte Vorsitzender Thomas Kelnhofer. Doch auch er wusste zu berichten, dass Corona nicht vor den Trachtlern Halt mache. Laptop und Lederhose seien deshalb gefragt – so konnte man untereinander durch soziale Netzwerke gut verbunden bleiben.
Die Finanzlage legte Kassier Thomas Strohmeier dar. 101 Buchungen hatte er im letzten Vereinsjahr zu tätigen – und dies mit Bravour, wie die Revisoren Herbert Holzner und Reserl Wimmer bestätigten, woraufhin die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Auch oder besonders wegen des Wegfalls des Weinzeltes 2020 auf der Dult wurde ein Defizit von über 2500 Euro eingefahren. Die Planungen für das Jubiläum des 100-jährigen Bestehens 2021 sind trotzdem gut möglich (wir berichteten). Strohmeier informierte weiter, dass sich der Verein, um die Finanzlage aufzubessern, für die Adventstombola von WINN beworben und den Zuschlag erhalten habe.
„Das Vereinsjahr 2019/2020 wird in die Geschichtsbücher eingehen, denn ich kann überwiegend von Terminen berichten, die nicht stattfanden“, so Schriftführerin Claudia Kelnhofer. Das Vereinsjahr begann allerdings ganz normal mit der Jahreshauptversammlung im Oktober 2019 im Vereinslokal Pallauf, dem Jubiläumsheimatabend der „Reischachtaler“ Reischach anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens, einigen Vereinsabenden, der Weihnachtsversteigerung und der Weihnachtsfeier, den Weihnachtsaufführungen der Bunten Bühne und dem Gebietsvereinsabend. Eine Abordnung besuchte den Stadtball, kam der Faschingsprinz doch diesmal mit 1. Jugendleiter Markus Demmelhuber aus den Reihen des Vereins. Und schließlich gab es eine Beteiligung beim Gaudiwurm mit einer Fußgruppe unter dem Motto „Was ist los mit Frau Holle“. Dabei sorgten die „Vereins-Mädels“ für guten Umsatz am Getränkestand.
Ab Mitte März bis Ende Juni war Zwangspause, der viele Termine zum Opfer fielen. Erst am 21. Juni ging es mit Versammlungen und Vereinsabenden unter besonderen Auflagen weiter. Nachdem der neue Maibaum dieses Jahr nicht aufgestellt werden konnte, wurde der alte Baum am 28. Juli mit Hilfe der Feuerwehr und dem Kranverleih Saller umgelegt. Dem Verein gehören derzeit 393 Mitglieder, ohne Kinder und Jugendliche an.
Vorplattler Robert Strohmeier begann seinen Bericht mit den zur Tradition gewordenen Auftritten beim Kirta des XXXLutz im Oktober 2019. Über Weihnachten und Fasching ist es immer etwas ruhiger, es wird nicht regelmäßig geprobt, „wir machen Urlaub“. Dann hat Corona die Aktivitäten unmöglich gemacht. Erst im Juni wäre es theoretisch möglich gewesen, Proben abzuhalten, allerdings nur Buam, nur Dirndl oder mit einem festen Tanzpartner; dies war nicht umsetzbar. Das Hygienekonzept für Goaßlschnalzerproben war leichter umzusetzen, so erfolgte das erste Schnalzen seit Oktober 2019 am 16. Juli. Seit September gibt es neue Richtlinien, unter deren Vorgaben wieder vernünftige Probenarbeit möglich ist und somit am 22. Oktober damit begonnen werden kann, sollten die Infektionszahlen im Landkreis Altötting auf niedrigem Niveau bleiben. „Ich möchte auf keinen Fall ein unnötiges Risiko eingehen“, so Strohmeier.
Seit der letzten Jahreshauptversammlung fanden 31 Proben statt, davon neun Jugend- und 22 Kinderproben. Derzeit besteht die Kinder- und Jugendgruppe aus 18 Kindern und Jugendlichen (allerdings nur 16 Tänzern), davon elf Dirndl und sieben Buam, erklärte 1. Jugendleiter Markus Demmelhuber, der auch die Ergebnisse des Gebietspreisplattlns vom Oktober 2019 in Hebertsfelden und des Gaujugendpreisplattelns im November in der Wendelsteinhalle in Brannenburg bekannt gab. Des Weiteren gab es den Trachtentausch der Dirndl und der Buam, Auftritte beim Ehejubilarstag der Pfarrei, beim Gaujugendtanz in Nußdorf und eine Einladung zum Gebietsvereinsabend in Wittibreut. Es wurde gebastelt im Advent und auch als Ersatz für das Zeltlager, der Hl. Nikolaus besuchte die Jugend, und es wurde kräftig Fasching gefeiert. Da das Maibaumaufstellen dem Virus zum Opfer fiel, wurden auf Vorschlag von 2. Jugendleiterin Carina Demmelhuber viele eigene Maibäume bei den Familien der Kinder und Jugendlichen, aber auch bei einigen Vereinsmitgliedern in deren Gärten aufgestellt.
Nachdem weder Wünsche noch Anträge im Raum standen, verblieben 2. Vorsitzender Bettina Grashuber nur die Abschiedsworte: „G’sund bleim!“ 


GEEHRT WURDEN

Zehn Jahre: Catharina Bauer, Adam Ströll und Monika Rehklau
25 Jahre: Anneliese Thalhammer, Stephan Mayer und Ernst Mayer
40 Jahre: Christa Putz, Petra Warmbrunn, Manfred Schultheiß, Robert Strohmeier, Evi Eichberger, Christian Nöhmaier und Rudolf Schultheiß
50 Jahre: Manfred Garlatti.

ANA: 14.10.2020, S. 22, Foto und Bericht: Frau Kähsmann

Kleine Vorschau aufs große Jubiläum Dreitägiges Fest mit viel Musik, Messe und Festzug angedacht – Fotoshooting auf dem Stadtplatz und am Inn

Neuötting. „Miteinand im Trachtengwand“ lautet das Motto des 100. Jubiläums des Gebirgs-Trachten-Erhaltungsvereins Edelweiß im kommenden Jahr. Die Planungen laufen auf Hochtouren, wenn auch die tatsächliche Durchführung des Festes coronabedingt auf wackeligen Füßen steht.
In der Jahreshauptversammlung am Samstag im Stadtsaal gab Festleiter Robert Strohmeier eine kleine Vorschau. „Bei Planungsbeginn war die Welt noch in Ordnung“, konnte er feststellen. So wurde begonnen, ein großes Fest zu planen, wie „man es sich eben leisten kann“. Einige Gruppen stehen bereits unter Vertrag und die Vorbereitungen gehen weiter. „Schau mer mal, wie’s wirklich wird“, so Strohmeier. „Wenn das Fest abgesagt werden muss, sind wir nicht die einzigen, die es erwischt hat.“ Angedacht ist ein dreitägiges Fest vom 30. Juli bis 1. August im Festzelt auf dem Volksfestplatz.
Am Freitagabend gibt es ein Konzert mit bairischem Punk-Rock der niederbayerischen Band „Sex á la Bamba“, deren stärkster Coup bis jetzt ihr Einsatz als Vorband von Uriah Heep war. Mit der energiegeladenen Single „Dea ma wos ma woin“ startete der aus Neuötting stammende und Ex-Django-3000-Kontrabassist Michael Unfried Fenzl 2017 sein Soloprojekt – „Fenzl“ wird Hauptact des Abends sein. Nicht unbedingt gängige Musik für Trachtenvereine, meinte Robert Strohmeier, doch der Verein wolle nicht „altbacken oder eig’naht“ daherkommen, sondern eben ein Fest für alle gestalten. Traditionell wird der Samstag mit dem Heimatabend, bei dem die Akteure des Vereins zeigen, was sie können und bei dem mit Patenvereinen und der Musik der Wittibreuter Musikanten schön und gemütlich gefeiert wird. Der Festsonntag beinhaltet ein Weißwurstessen, einen Kirchenzug, eine Messe, einen Festzug über den Stadtplatz zum Festzelt und Musik der Kapelle „Kaiserschmarrn“.
Auch die Werbung ist in vollem Gange. Unter anderem gestaltete Günther Wiedl aus geflammten Spanplatten eine große 100. Diese sollte bereits heuer bei allen Auftritten dabei sein und auf das Jubiläum aufmerksam machen – daraus wurde ja leider nichts. Für Plakate, Handzettel usw. wurden Fotos auf dem Stadtplatz und am Inn gemacht, um gleichzeitig die Schönheit der Stadt und der Umgebung zu untermauern. „Es steckt viel Arbeit in der Vorbereitung und Helfer sind nötig,“ bat Robert Strohmeier abschießend um Unterstützung bei den 68 Zuhörern im Stadtsaal

ANA: 13.10.2020, S. 22

Die Vorstandschaft bittet um verbindliche Anmeldung, wegen Corona-bedingter Sitzplatzeinteilung unter 08671/73938 oder 0175/1620002.

Obacht Eltern, Buam und Dirndl!

Wir sand auf da Suche nach neie Mitglieder für unsa Kinder- und Jugendgruppn.
Sucha dama Dirndl und Buam zwischen 5 und 16 Joh, de Freid am Tanzn, Plattln und Drahn und am Vereinslem hom.
Nächste Probe ist am 02.10.2020 um 17 Uhr, Landshuter Str. 8.
Bei Interesse und Fragen gern bei unsre Jugendleiter moidn.
1. Jugendleiter Markus Demmelhuber, 01746942702
2. Jugendleiter Carina Demmelhuber 017684108322

Am Samstag, den 27. Juli war es endlich wieder soweit und der erste Vereinsabend nach der „Coronazwangspause“ konnte stattfinden. Vorstand Thomas Kelnhofer durfte gleich drei Mitglieder nachträglich zum Geburtstag gratulieren. Alois Hoffmann, Manfred Zinßmeister und unsere Fahnenmutter Traudl Müller durften sich über ein Präsent freuen. Festleiter Robert Strohmeier gab anschließend das Programm für das Jubiläumswochenende im nächsten Jahr bekannt. Details werden in Kürze bekannt gegeben. Obwohl ein Tanzverbot galt und bereits um 22.30 Uhr Sperrstunde war, beeinträchtigte dies die gute Stimmung in keinster Weise. Simon Kelnhofer gab noch eine Stücke auf der Ziach zum besten, herzlichen Dank dafür Simon und Glückwunsch zur gelungenen Premiere.

Heute vormittag war der erste Fototermin für unser Jubiläumsfest 2021.

Die Kinder- und Jugendgruppe des Vereins hat wieder zu proben begonnen.

  • 7. Februar 2021 – Kinderfasching
    14:00
  • 27. Februar 2021 – Vereinsabend
    20:00
  • 20. März 2021 – Vereinsabend
    20:00
  • 21. Mai 2021 – Maiandacht
    19:00
  • 21. Mai 2021 – Vereinsabend
    20:00