Kleine Vorschau aufs große Jubiläum Dreitägiges Fest mit viel Musik, Messe und Festzug angedacht – Fotoshooting auf dem Stadtplatz und am Inn

Neuötting. „Miteinand im Trachtengwand“ lautet das Motto des 100. Jubiläums des Gebirgs-Trachten-Erhaltungsvereins Edelweiß im kommenden Jahr. Die Planungen laufen auf Hochtouren, wenn auch die tatsächliche Durchführung des Festes coronabedingt auf wackeligen Füßen steht.
In der Jahreshauptversammlung am Samstag im Stadtsaal gab Festleiter Robert Strohmeier eine kleine Vorschau. „Bei Planungsbeginn war die Welt noch in Ordnung“, konnte er feststellen. So wurde begonnen, ein großes Fest zu planen, wie „man es sich eben leisten kann“. Einige Gruppen stehen bereits unter Vertrag und die Vorbereitungen gehen weiter. „Schau mer mal, wie’s wirklich wird“, so Strohmeier. „Wenn das Fest abgesagt werden muss, sind wir nicht die einzigen, die es erwischt hat.“ Angedacht ist ein dreitägiges Fest vom 30. Juli bis 1. August im Festzelt auf dem Volksfestplatz.
Am Freitagabend gibt es ein Konzert mit bairischem Punk-Rock der niederbayerischen Band „Sex á la Bamba“, deren stärkster Coup bis jetzt ihr Einsatz als Vorband von Uriah Heep war. Mit der energiegeladenen Single „Dea ma wos ma woin“ startete der aus Neuötting stammende und Ex-Django-3000-Kontrabassist Michael Unfried Fenzl 2017 sein Soloprojekt – „Fenzl“ wird Hauptact des Abends sein. Nicht unbedingt gängige Musik für Trachtenvereine, meinte Robert Strohmeier, doch der Verein wolle nicht „altbacken oder eig’naht“ daherkommen, sondern eben ein Fest für alle gestalten. Traditionell wird der Samstag mit dem Heimatabend, bei dem die Akteure des Vereins zeigen, was sie können und bei dem mit Patenvereinen und der Musik der Wittibreuter Musikanten schön und gemütlich gefeiert wird. Der Festsonntag beinhaltet ein Weißwurstessen, einen Kirchenzug, eine Messe, einen Festzug über den Stadtplatz zum Festzelt und Musik der Kapelle „Kaiserschmarrn“.
Auch die Werbung ist in vollem Gange. Unter anderem gestaltete Günther Wiedl aus geflammten Spanplatten eine große 100. Diese sollte bereits heuer bei allen Auftritten dabei sein und auf das Jubiläum aufmerksam machen – daraus wurde ja leider nichts. Für Plakate, Handzettel usw. wurden Fotos auf dem Stadtplatz und am Inn gemacht, um gleichzeitig die Schönheit der Stadt und der Umgebung zu untermauern. „Es steckt viel Arbeit in der Vorbereitung und Helfer sind nötig,“ bat Robert Strohmeier abschießend um Unterstützung bei den 68 Zuhörern im Stadtsaal

ANA: 13.10.2020, S. 22

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