Bauerstochter Palinda aus Bali sorgt für handfeste Meinungsverschiedenheiten zwischen den Einheimischen - Fritz Lang in der Rolle des Assinger Bauern (li) und Simon Waxenberger als Bauernsohn Matthias

Bauerstochter Palinda aus Bali sorgt für handfeste Meinungsverschiedenheiten zwischen den Einheimischen – Fritz Lang in der Rolle des Assinger Bauern (li) und Simon Waxenberger als Bauernsohn Matthias

Neuöttings Bunte Bühne bei Premiere von „Allein unter Kühen“ ausverkauft

Tränen hat so mancher der 220 Zuschauer am Samstag bei der Premiere des neuen Bühnenstücks der Theatergruppe des GTEV „Edelweiß“ gelacht. „Bauer sucht Frau“ auf bayerisch und besser. So könnte man das Lustspiel von Cornelia Willinger beschreiben, das 2013 beim Bayerischen Rundfunk uraufgeführt wurde. Die Neuöttinger „Bunte Bühne“ hat das Ganze unter der Leitung von Manfred Zallinger inszeniert und mit Fritz Lang sogar einen guten alten Bekannten für die Sache gewinnen können: er war vor 14 Jahren zum letzten Mal für die Truppe auf der Bühne gestanden.

Den Auffangverein Oberbayerischer Hardcoremachos hat Bauernsohn Matthias (Simon Waxenberger) gegründet, weil es ihm mit seiner Maria auf dem elterlichen Berghof zu bunt wird. Daraufhin packt sie die Sachen und geht zurück zu ihrem Bruder, dem Assinger Bauern (Fritz Lang), nicht ohne dass dabei noch einiges zu Bruch geht. Import-/Exportspezialistin Liesl, sehr überzeugend gespielt von Regina Bruckmayer, hat da eine Lösung: eine Frau aus dem Katalog! Bauerstochter Palinda (Anna Berreiter) aus Bali soll´s richten, doch das Problem ist, dass Bauernsohn Matthias einen Eid geschworen hat, dass ihm keine Frau mehr ins Haus kommt. Der sture Jungbauer verliert sich derweil in der Pflege seiner Eltern, gespielt von Evi Eichberger und Manfred Zallinger, die plötzlich zu Pflegefällen der Stufe drei geworden sind, um ihren Sohn doch noch an die Frau zu bringen. Er bügelt, wäscht, kocht Holunderblütengelee, bis die von den Eltern bestellte Dame in der Tür steht.

Und die stellt das Leben des jungen Mannes erst so richtig auf den Kopf. Wie einst bei Jürgen Klinismann, stehen plötzlich Buddha-Statuen auf dem Hof und gekocht wird ab jetzt auch sehr scharf. Eine kurzweilige Inszenierung der Neuöttinger Bunten Bühne, bei der es mitunter recht laut wird.

Weitere Aufführungen sind für Samstag, 2. Januar, um 19.30 Uhr und Sonntag, 3. Januar, um 18 Uhr angesetzt. Nach der Vorstellung zeigte sich Regisseur Manfred Zallinger zufrieden und erfreut darüber, dass das Stück so gut angekommen ist. An den Ausgängen wird anschließend für die Sternstunden des Bayerischen Rundfunks gesammelt.

Bericht und Foto: Peter Becker jr. (ANA)

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